Unsere Vorfahren der Linie Beickler – de Beukelaer

Château de Jungholtz

Unsere Vorfahren der Linie Beickler entstammen aus der standesritterlichen Familie der Herren von Jungholtz, begütert im gleichnamigen noch heute existierenden Dorf bei Soultz im Elsass, gelegen zwischen Basel und Straßburg. Der heute von 669 Einwohnern bevölkerte Ort gehörte bis 1259 zum Erzbistum Straßburg; hiernach war er Teil der zu den Habsburger Ländereien gehörenden Landgrafschaft Oberelsaß.

Der früheste urkundlich nachweisbare Vorfahre ist ein Conrad de Jungholtz, geboren um 1185, der im Jahr 1220 als Herr der Kirche in Herrlisheim genannt wird. Sein jüngerer Sohn Johannes de Jungholtz verließ die elterliche Burg und begab sich nach Straßburg, wo seine Nachfahren zunächst dem adeligen Ritterstand angehörten und später auch zu den Patrizierfamilien gehörten. Die Nachfahren seines ältesten Bruders verblieben als Herren, später als „Seigneurs“ in Jungholtz, wo sie im Laufe des 15. Jahrhunderts ausstarben. Die Herren von Jungholtz erbauten Mitte des 11. Jahrhunderts die auf einem Hügel südlich des Ortes gelegene Burg, die 1465 aufgegeben wurde. Im 17. Jahrhundert wurde auf diesem Gelände ein jüdischer Friedhof angelegt.

Die Stadt Straßburg konnte sich im Jahre 1262 von der Herrschaft der Bischöfe, die auch die Lehensherren der Herren von Jungholtz waren, befreien und wurde Reichsstadt. Die weiteren Nachweise unserer Familie finden sich sodann in den Urkundenbüchern der Städte Basel und Straßburg. Im Jahre 1269 lebte der vorgenannte im Jahr 1217 geborene Johann de Jungholtz (genannt Buekeler) in Basel; im Jahre 1280 ist ein Straßburger Ritter namens Johannes de Jungholtz dictus (=genannt) Buggelarius in Basel anwesend. In den Urkundenbüchern der Heimatstadt Straßburg wird im Jahre 1272 ein „Dominus Bukkelarius“ erwähnt; im Jahre 1274 ist ein Herr Johannes de Buekeleere aus einem adeligen Geschlecht stammend in Straßburg ansässig vermeldet worden.

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